Stuttgart Open – Rekorde, Amüsantes und Kuriositäten

 

  • Der erfolgreichste Spieler in der Geschichte der Stuttgart Open ist Christian Reimering. Er gewann das Turnier vier mal (2014, 2012, 2008, 2007) und war damit außerdem der bisher einzige Spieler, der seinen Titel verteidigen konnte. Zudem wurde er zweimal Dritter (2011 und 2010) und einmal Vierter (2006).
  • Der erfolgreichste Jugendliche bei den Stuttgart Open war Dominic Jentsch. Im Jahr 2009 wurde er Zweiter.
  • Der jüngste Turniersieger der Stuttgart Open war Benjamin Heimmerer. Bei seinem Turniersieg im Jahr 2010 war er 20 Jahre alt.
  • Das späteste und zugleich schnellste Match der Stuttgart Open war das Finale 2006 zwischen Florian Hammer und Evangelos Vettas. Es begann am 29.05.2006 gegen 5 Uhr und dauerte nur drei Minuten. Aufgrund der fortgeschrittenen Zeit wurde das Ausspielziel auf ein Gewinnspiel verkürzt. Gewinner war Florian Hammer.
  • Die wenigsten Aufnahmen für einen Sieg benötigte Oliver Ortmann bei den Stuttgart Open 2008. Bei seinem 7:0-Erstrundensieg ließ er seinen Gegner Kai Baumgartner nur einmal an den Tisch. Somit beendete er den Satz mit nur zwei Aufnahmen. Am Ende wurde er Zweiter.
  • Der jüngste Teilnehmer der Stuttgart Open war Hermann Hoyh. Er war bei seinem Stuttgart Open Debüt im Jahr 2011 gerade 11 Jahre alt.
  • Der glücklichste Teilnehmer der Stuttgart Open war Alexander Scholz im Jahr 2008. Nach einem Totalschaden seines Wagens auf der Anfahrt zum Turnier schaffte er es in letzter Sekunde zum Beginn der Finalrunde, die er äußerst erfolgreich mit dem dritten Platz beendete und worüber er sich sichtlich freute.
  • Ebenfalls einen Motorschaden erlitt Klaus Zobrekis auf der Fahrt zur Finalrunde der letzten 32 im Jahr 2015. Dank eines kurzfristig eingerichteten „Shuttle-Service“ kam er gerade noch rechtzeitig an. Auch er erreichte am Ende den dritten Platz. Das zeigt: Autopannen auf dem Weg zu den Stuttgart Open sind kein schlechtes Zeichen.
  • Die meisten Teilnahmen in einem Jahr „gönnte“ sich Ivan Hodzic im Jahr 2006. Er spielt gleich in drei aufeinanderfolgenden Vorrunden. Dennoch schaffte er den Einzug in die Finalrunde nicht.
  • Den Livestream-Zuschauerrekord bei den Stuttgart Open hält das Finale 2011 zwischen Klaus Zobrekis und Dennis Waldecker. In der Spitze brachten über 1.300 Endgeräte die Server von ESEVEN zum Glühen.
  • Den längsten und spannendsten Shootout gab es 2012 zwischen Antonio Benvenuto und Klaudio Kerec. Nachdem Kerec gleich den ersten Stoß danebengesetzt hatte, konnte Benvenuto beim fünften alles klar machen, doch auch ihm versagten die Nerven und es ging Kopf an Kopf weiter. Erst nach zwölf Durchgängen konnte Benvenuto sich durchsetzen.
  • Das schnellste gemessene Break schaffte Helmut Heck 2012. Mit über 45 km/h ließ er im Carambolage die Wände wackeln.
  • Das knappste Finalmatch lieferten sich 2015 Sebastian Ludwig und Sebastian Staab. Bis zum 7:5-Sieg für Ludwig betrug der Vorsprung nie mehr als ein Spiel und es wurde regelmäßig ausgeglichen. Erst am Ende schaffte Staab keinen Ausgleich mehr und Ludwig gewann.